Enga­ge­ment über Gene­ra­tio­nen hin­weg – Ein Blick zurück mit Dan­ny Fried­mann

Moti­viert durch Qua­li­tät und Kol­le­gia­li­tät

Dan­ny Fried­mann wur­de 1991 von dama­li­gen Vor­stands­mit­glie­dern direkt ange­spro­chen und moti­viert, sich in der GBB zu enga­gie­ren. Aus­schlag­ge­bend war für ihn der Wunsch, die hohe Qua­li­tät des Berufs­stan­des zu sichern und wei­ter­zu­ent­wickeln – gera­de in einer Zeit, in der sich die Anfor­de­run­gen ver­wand­ter Aus­bil­dun­gen zu ver­än­dern began­nen. „Die­se Ten­den­zen konn­ten wir dank beherz­tem Enga­ge­ment abweh­ren“, erin­nert er sich. Unter­stützt wur­de die GBB dabei stark vom pro­fes­sio­nel­len Dach­ver­band FH-Schweiz.

Über 28 Jah­re Prä­si­dent – ein Ver­ein im Wan­del der Zeit

In sei­nen vie­len Jah­ren als Prä­si­dent erleb­te Dan­ny die GBB in ste­ti­ger Ent­wick­lung. Beson­ders geprägt haben ihn die Her­aus­for­de­run­gen rund um den ver­än­der­ten Aus­bil­dungs­all­tag: „Durch modu­lar auf­ge­bau­te Lehr­gän­ge und unter­schied­li­che Stand­or­te ist der frü­he­re ‘Klas­sen­geist’ mehr und mehr ver­lo­ren gegan­gen – das hat sich spür­bar auf das Gemein­schafts­ge­fühl aus­ge­wirkt.“ Den­noch sei es gelun­gen, die GBB als Platt­form für Aus­tausch und Ver­bin­dung leben­dig zu hal­ten – auch in einem Umfeld mit immer viel­fäl­ti­ge­rem Akti­vi­täts­an­ge­bot.

Mei­len­stein: Die Ent­ste­hung des Manage­ment Sym­po­si­um Basel

Ein beson­de­rer Höhe­punkt sei­ner Amts­zeit war für Dan­ny die Lan­cie­rung des Manage­ment Sym­po­si­um Basel – gemein­sam mit Andi Hirt. „Wir haben das am Anfang prak­tisch ohne Unter­stüt­zung der dama­li­gen HWV-Schul­lei­tung auf­ge­zo­gen – und es zu einem erfolg­rei­chen, stark nach­ge­frag­ten Anlass ent­wickelt.“ Das Sym­po­si­um wur­de zur Mar­ke – buch­stäb­lich: Sie wur­de geschützt, und aus den Über­schüs­sen ent­stand eine Stif­tung, wel­che spä­ter unter ande­rem die Grün­dung der Start­up Aca­de­my Basel ermög­lich­te. Für Dan­ny ein Bei­spiel dafür, wie viel Wir­kung ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment ent­fal­ten kann.

Web­sei­te mit Pro­gramm vom Manage­ment Sym­poi­sum 1999

Enga­ge­ment über Gene­ra­tio­nen – per­sön­li­che Begeg­nun­gen und berei­chern­de Zusam­men­ar­beit

Auch die jähr­lich wie­der­keh­ren­den Events wie das Manage­ment Sym­po­si­um und spä­ter der Alum­ni Focus sind für Dan­ny blei­ben­de Erleb­nis­se. Beson­ders beein­druckt hat ihn stets, dass sich in fast jedem Jahr­gang Stu­die­ren­de fan­den, die bereit waren, die berühm­te „Extra Mei­le“ zu gehen: „Die Zusam­men­ar­beit mit den vie­len Pro­jekt­teams war her­aus­for­dernd – aber immer auch sehr berei­chernd, fach­lich wie mensch­lich.“

Schwie­ri­ge Pha­sen: Nach­wuchs­ge­win­nung und Frei­wil­li­gen­ar­beit

Neben all den posi­ti­ven Erleb­nis­sen gab es auch schwie­ri­ge Momen­te – vor allem bei der Suche nach neu­en Vor­stands­mit­glie­dern und akti­ven Unterstützer:innen für die Alum­ni-Orga­ni­sa­ti­on. „Wie in vie­len Ver­ei­nen wur­de es zuneh­mend schwie­ri­ger, enga­gier­te Ehe­ma­li­ge zu fin­den, die bereit waren, Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men.“ Den­noch konn­te die GBB immer wie­der moti­vier­te Per­so­nen für ein­zel­ne Pro­jek­te gewin­nen.

Die GBB als prä­gen­des Netz­werk – fach­lich, mensch­lich, freund­schaft­lich

„Ich durf­te in all die­sen Jah­ren vie­le tol­le Men­schen ken­nen­ler­nen“, sagt Dan­ny rück­blickend. Die Unter­stüt­zung aus dem Kreis der Mit­glie­der, von Vorstandskolleg:innen, der Schul­lei­tung und Dozie­ren­den sei für ihn ein zen­tra­ler Pfei­ler gewe­sen. „Die beglei­te­ten Pro­jek­te an der HWV und spä­ter an der FHNW sowie die Ver­eins­ak­ti­vi­tä­ten haben mir viel gege­ben – fach­lich und per­sön­lich.“

Zusam­men­halt, der trägt – damals wie heu­te

Auch wenn sich die Stu­di­en- und Arbeits­welt ver­än­dert hat, sieht Dan­ny im GBB-Netz­werk wei­ter­hin gros­ses Poten­zi­al: „Die gemein­sam durch­lau­fe­ne Aus­bil­dungs­zeit und die geteil­ten Zie­le schaf­fen Ver­bin­dun­gen. Das war frü­her so – und kann auch heu­te noch stark wir­ken, wenn man den Rah­men dafür schafft.“

Ein Wunsch zum Jubi­lä­um: Den Berufs­stand stär­ken – das Netz­werk wei­ter­füh­ren

Zum 50-jäh­ri­gen Bestehen der GBB for­mu­liert Dan­ny einen kla­ren Wunsch:
„Ich wün­sche der GBB, dass sie wei­ter­hin den Berufs­stand ver­tritt und wei­ter­ent­wickelt – und als Alum­ni­ver­ei­ni­gung mit inter­es­san­ten Akti­vi­tä­ten den Aus­tausch zwi­schen den Gene­ra­tio­nen leben­dig hält.“

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