Ein Rückblick von Gründungspräsident Peter A. Dettwiler
Die Geschichte der GBB beginnt in einer Zeit des Aufbruchs. 1968 startete die erste HWV in Zürich ihren Unterricht, Basel folgte ein Jahr später. Ich selbst begann mein Studium 1970 im zweiten Jahrgang in Basel. Schon damals war klar: Die HWV war mehr als nur ein Ort der Wissensvermittlung – sie war ein Ort des Austauschs, des Engagements, der Visionen.
In Zürich gab es bereits eine Studentenzeitung, die auch in Basel verteilt wurde. Der Austausch zwischen den Standorten funktionierte – erste Verbindungen entstanden. Sogar über die Gründung einer Studentenverbindung wurde diskutiert. Nach dem Abschluss des ersten Jahrgangs wurde in Zürich die GZB – die Gesellschaft Zürcher Betriebsökonomen – als Absolventenorganisation ins Leben gerufen. Über die Redaktion der Studentenzeitung erfuhren wir auch in Basel von dieser Initiative.
1972 wurde in Bern eine weitere HWV eröffnet, kurz darauf folgte Olten. Ich schloss mein Studium 1973 ab. Mit dem Ende dieser prägenden Studienzeit wuchs der Wunsch, den Kontakt zur Klasse nicht ganz abbrechen zu lassen. So reifte die Idee, auch in Basel eine eigene Absolventengesellschaft zu gründen.
Doch es ging um mehr als nur Kameradschaft. Es war auch ein politisches Anliegen: Absolventinnen und Absolventen der HWV sollten gegenüber den technisch Ausgebildeten der HTL gleichgestellt werden. Gemeinsam mit der GZB organisierten wir ein politisches Schreiben an sämtliche National- und Ständeräte. Unser Ziel: Eine Motion, die das HWV-Diplom auf Bundesebene anerkennt.
Nach mehreren Anläufen war es geschafft: Das HWV-Diplom wurde eidgenössisch anerkannt – und die Ausbildungsstätten den HTL gleichgestellt.
So begann die Geschichte der GBB – mit Engagement, Zusammenhalt und einem klaren Ziel vor Augen.
Peter A. Dettwiler
Gründungspräsident GBB
(Verfasst am 28. Januar 2025, Bild aus dem Gründungsjahr bei der Segelschule auf dem Thunersee)
